Der SV Lichtenberg 47

Der SV Lichtenberg 47, eine gute Adresse im Berliner Fußball

Eine gute Adresse im Berliner Fußball: Der SV Lichtenberg 47 © edition Alaska

Der SV Lichtenberg 47 ist ein traditionsreicher Fußballverein aus dem Berliner Stadtbezirk Lichtenberg. Die »47er« sind derzeit in der fünftklassigen Oberliga Nordost/Nord zuhause. Durch akribische Arbeit konnten sich die Lichtenberger in den letzten Jahren im vorderen Drittel der Oberligatabelle etablieren. Als Vorläufer des heutigen Vereins Lichtenberg 47 gilt im Allgemeinen der LSC 1923. In den Jahren zwischen den beiden Kriegen wurde zwar auch in Lichtenberg fleißig und gerne Fußball gespielt, aber auf der anderen Seite wurde, den politischen Verhältnissen nach 1930 geschuldet, auch kräftig verboten und fusioniert. Nach dem 2. Weltkrieg entstanden in Lichtenberg die SG Lichtenberg Nord, aus der der SV Lichtenberg 47 hervorgehen sollte, sowie die SG Lichtenberg Süd, die später wieder in Sparta Lichtenberg umbenannt werden sollte. 1947 starteten die »47er« als SC Lichtenberg 47. In den nächsten Jahrzehnten wurde der Clubnamen immer wieder geändert. Seit dem 1. Juli 1990 heißt der Verein SV Lichtenberg 47.

Der SV Lichtenberg 47 – Tradition und Kontinuität

Die Lichtenberger können auf durchaus erfolgreiche Jahre zurückblicken. Zu DDR-Zeiten spielte der Verein für ein Jahr in der DDR-Oberliga, damals die höchste Spielklasse. Darüber hinaus verbrachten die Lichtenberger mehrere Jahre in der zweitklassigen DDR-Liga und konnten einige Berliner Pokal-Titel gewinnen. Nach der Wende spielten die »47er« noch einmal in der drittklassigen Regionalliga, ansonsten waren sie in der Berlin-Liga (vormals Verbandsliga Berlin) oder der Oberliga Nordost/Nord unterwegs. In den Jahren 2013 und 2016 konnte sich der SV Lichtenberg 47 jeweils für das Finale im Berliner Landespokal qualifizieren, verlor jedoch beide Endspiele gegen den Lokalrivalen BFC Dynamo (2013) und den BFC Preussen (2016). Und trotz allem gilt:

kabinenschild im »Zoschke«

Kabinenschild im Funktionsgebäude im »Zoschke«